Zisterzienserkloster und Universitätsstadt

Kombination aus Stadt- und Klosterführung

Lange bevor Tübingen zur zweiten Residenz des Landes Württemberg aufstieg, siedelten sich im Nachbartal die „Weißen Mönche“ an. Sie folgten 1183 dem Ruf des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen, der sich im neu errichteten Kloster seine Familiengrablege stiftete. Zwei Jahrhunderte später war es dann soweit: Das Kloster drohte die Stadt zu übernehmen. Die Pfalzgrafen von Tübingen verarmten zusehens und verschuldeten sich zudem beim Kloster. Dieser Vorgang in Tübingen steht exemplarisch für das gesamte Hohe Mittelalter: weltliche und geistliche Macht ringen miteinander um die Vormachstellung. Nicht nur in der frühen Zeit sind Kloster und Stadt eng miteinander verwoben. Auch nach Untergang der Pfalzgrafen und der Reformation ergänzen sich beide Orte. Im ehemaligen Kloster wird herangezogen, was im Tübinger Stift, der Kaderschiede des Landes Württemberg, zur Blüte gedeihen soll.

Die Stadt Tübingen zählt mit Sicherheit zu einer der einzigartigsten Städte der Bundesrepublik und das betrifft sowohl die mittelalterliche Bebauung als auch das soziale Klima der Stadt. Daneben sollten Sie bei einem Besuch nicht eine der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen versäumen, deren Besuch das Bild der Stadt erst komplettiert.

Leistung

Führung durch Stadt und Kloster

Dauer

ca. 1 Stunde Stadtführung
ca. 1 Stunde Klosterführung
ca. 15 Minuten Fahrt nach Bebenhausen (5 km vom Zentrum Tübingens)

Teilnehmerzahl

Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen

Preis

  • Stadt- und Klosterführung 165 Euro

  • Eintritt Kloster pro Person 3,60 Euro

Treffpunkt

Neckarbrücke, Abgang zur Platanenallee
Kasse im Zisterzienserkloster

Termine

Nach Absprache

Anmeldung

Telefonisch, schriftlich oder per E-Mail bis spätestens drei Tage vor dem gewünschten Termin.